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Maria Hübner: Glaubenswelten

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  • Kamprad-Verlag
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Produktinformationen "Maria Hübner: Glaubenswelten"


Seit Einführung der Reformation in Leipzig 1539 bildete die evangelisch-lutherische Konfession die Basis für das religiöse und soziale Zusammenleben der Leipziger. In die pulsierende Handelsmetropole kamen jedoch, besonders zu den drei jährlichen Messen, Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus mit unterschiedlichen Konfessionen und Religionen. Die Stadt und die evangelisch-lutherische Kirchenbehörde wachten streng über »unliebsame« Glaubensausübungen – Gottesdienste oder rituelle Handlungen anderer Glaubensgemeinschaften waren bis um das Jahr 1700 verboten. Doch unter der Regierung des sächsischen Kurfürsten Friedrich Augusts I. (August der Starke) begann, nicht zuletzt aus machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen, eine Lockerung der bis dahin weitgehenden religiösen Einheitlichkeit. So entstanden in den folgenden Jahren eine evangelisch-reformierte, eine katholische und eine griechisch-orthodoxe Gemeinde. Jüdische Händler durften während der Handelsmessen zumindest eingeschränkt ihre Religion ausüben.

Der Katalog thematisiert den schwierigen und langwierigen Prozess einer Annäherung der Glaubenswelten unterschiedlicher Religionen und Konfessionen zur Bach-Zeit. Zudem geht sie der Frage nach, inwieweit der evangelisch-lutherische Thomaskantor Johann Sebastian Bach (1685–1750) mit anderen Konfessionen in Berührung kam.

Kamprad-Verlag 2017

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